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Polnische Ostsee
Ein Urlaub an der polnischen Ostseeküste ist in den letzten Jahren sehr beliebt geworden. Unmittelbar angrenzend an Mecklenburg-Vorpommern haben unsere Nachbarn mit besonderem Charme ihr Land dem Tourismus in liebenswürdiger Weise geöffnet.
Es lohnt sich für Sie die “schönsten Stunden und Tage des Jahres” an der polnischen Ostseeküste zu verbringen.
Die endlosen Sandstränd, die in Swinemünde beginnen und sich damit nahtlos an den Usedomer Strand von Ahlbeck anschließen reichen weit nach Osten. Hier kann man seinen Urlaub in Ruhe und bei schönem Sonnenwetter genießen. In jedem Fall sollte man an den richtigen Sonnenschutz denken. Am besten man fertigt sich vor dem Urlaub eine Checkliste für die Reiseapotheke an. So ist man auf der sicheren Seite.
Die Unterkunfts- und Essenspreise haben zwar auch an der polnischen Ostseeküste angezogen, aber für Deutsche ist ein Urlaub hier immer noch ein echtes Schnäppchen.

Die größten Städte sind Danzig (Gdansk), Stettin und Bromberg.
Eine große Anzahl von Orten sind Seebäder mit Kurbetrieb. Man findet hier ein besonders mildes Klima, weil die nahe gelegenen Waldgebiete und das Meer dieses garantieren.
Auch sportliche Aktivitäten wie Windsurfen, Tauchen und Segeln kommen nicht zu kurz und können durchgeführt werden.
Danzig ist eine sehenswerte Stadt und Sie sollten nicht versäumen, diese geschichtsträchtige Stadt zu besuchen. An erster Stelle steht natürlich die Altstadt, die in letzter Zeit sehr aufwendig renoviert wurde. Der Neptunbrunnen, die Motlau-Promenade und die vielen Speicherhäuser.
Viele Museen laden zum Besuch ein und andere historische Sehenswürdigkeiten sollten nicht versäumt werden. Besonders zu empfehlen sind Bernstein-(das Ostseegold) und Silbergeschäfte.
Unbestritten gehört die polnische Ostseeküste zu den schönsten Küsten der Ostsee. Vielerorts gibt es Wander-und Radwege.
Die pommersche Landschaft mit ihren weiten Wäldern ist ein leicht hügeliges Land. Die Insel Wollin ist besonders durch ihre intakte Natur bekannt und lädt zum Verweilen ein. Der Dom in Kolberg hat eine bewegte Geschichte hinter sich und ist sehenswert.
Es empfiehlt sich auch ein Besuch der Halbinsel Hel. Diese Landzunge ist ca. 35 Kilometer lang und trennt die Danziger Bucht von der Ostsee.
Urlaubsempfehlung Warschau
Seit Warschau im 10. Jahrhundert als Fischersiedlung am Strande der Weichsel entstand ist ein ganzes Jahrtausend mit vielen politischen Irren und Wirren vergangen. So war Warschau seit 1596 Residenzstadt der polnischen Könige, wurde 1795 von Preußen annektiert und wurde 1807 Hauptstadt des von Napoleon geschaffenen Großherzogtums Warschau, danach 1815 wieder königliche Residenz und 1918 Hauptstadt der Republik Polen. Kriege, Bestzungen sowie Annektionen hinterließen deutliche Spuren. Nach dem 2. Weltkrieg war die Stadt größtenteils zerstört und erstrahlt heute nach umfangreichen Wiederaufbauarbeiten in altem und neuem Glanz. Wobei die rekonstruierte und restaurierte Altstadt mit ihren historischen Bauwerken zum UNESCO-Weltkulturerbe zählt.
Das moderne Warschau
Im Zuge der europäischen Integration entwickelte sich Warschau zu einer wirtschaftlichen, kulturellen und touristischen Metropole, die neben den einmaligen architektonischen Besonderheiten ein reges kulturelles Leben beheimatet. In Warschau gehen sowohl Geschichte, Moderne und Landschaft eine durchaus reizvolle Symbiose eine.
Sehenswertes und Wissenswertes – auf den Spuren der Geschichte und der Neuzeit
Neben dem, schon von weitem sichtbaren, Königsschloss, den klassizistischen Palästen, repräsentativen Barockhäusern, Palais, Museen, Säulen und Denkmälern beeinflussen gläserne Bürotürme, Einkaufzentren und Hotels das heutige Stadtbild. Belebte Restaurants, Cafes und Boutiquen säumen den historischen Marktplatz und laden zum Verweilen ein.
Zahlreiche historische Parks sowie der Botanische und Zoologische Garten, Observatorien, Theater, die Warschauer Oper, Gedenkstätten, Bibliotheken und die altehrwürdige Universität laden ein auf den Spuren der Geschichte und Neuzeit zu wandeln und immer wieder neues zu entdecken. Auch der Besuch des Warschauer Ghettos, der ehemals größten jüdischen Gemeinde Europas kann durchaus eine einmalige Erfahrung im Bezug auf das Geschichtsverständnis werden.
Zahlreiche nationale und internationale Veranstaltungen, wie der Warschauer Herbst (internationales zeitgenössisches Musikfestival), das Warschauer Filmfestival, der Chopin-Klavierwettbewerb, die Buchmesse und andere Events ziehen jährlich viele Besucher nach Warschau.
Wer einen Warschau Besuch plant sollte sich rechtzeitig um eine Unterkunft in Warschau kümmern. Preiswerte Privatunterkünfte und Jugendherbergen kann man in den örtlichen Tourismusbüros erfragen aber auch Studentenheime sind in den Semesterferien eine gute Unterkunft in Warschau. Sie liegen zudem meist sehr zentral und bieten damit die Möglichkeit ohne lange Wege oder Fahrstrecken das alte und neue Warschau zu erkunden.
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